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Als Psychiaterin und Dermatologin: So pflege ich meine Haut ganzheitlich

Gehirn und Haut sind eng miteinander verbunden – das ist wissenschaftlich belegt. Vernachlässigen Sie Ihre psychische Gesundheit, leidet Ihre Haut darunter, ebenso wie andere Körperbereiche. Ein besonders heimtückischer Faktor: Stress.

Stress beeinträchtigt die Haut erheblich – er führt zu Akne, Entzündungen, Trockenheit, Empfindlichkeit, Blässe und Verlust der Vitalität. Um diesen Zusammenhang zu verstehen und Ihre Haut ganzheitlich zu pflegen, spricht niemand kompetenter als eine Expertin für beide Bereiche. In dieser Folge der Clean Beauty School habe ich mit Dr. Amy Wechsler, M.D., gesprochen – einer der wenigen Ärztinnen in den USA, die in Dermatologie und Psychiatrie doppelt board-zertifiziert ist.

Wir besprechen die Gehirn-Haut-Achse und ihren persönlichen Ansatz zur Förderung von Psyche und Haut. Hier ihre bewährten Strategien:

1. Ausreichend schlafen

Dr. Wechsler betont Schlaf als unverzichtbaren Bestandteil jeder Hautpflege – und sie ist dabei nicht allein.

„Ich wiederhole es ständig wie ein Mantra, weil es so entscheidend ist. Erwachsene brauchen 7,5 bis 8 Stunden Schlaf pro Nacht. In den USA glauben viele, man könne darauf verzichten oder Schlaf als Luxus abtun – doch die Daten widerlegen das eindeutig. Keine Hautpflege wirkt optimal ohne guten Schlaf“, erklärt sie.

Ihr Rezept: Tagsüber aktiv bleiben, abends stressige Inhalte meiden und Bildschirmzeit reduzieren. Für detaillierte Schlaftipps empfehle ich unseren Leitfaden für besseren Schlaf.

Bei Patienten mit Schlafstörungen rät sie zu kleinen Schritten: „Fangen Sie nicht radikal an. Fügen Sie schrittweise 30 Minuten pro Nacht hinzu, bis Sie die 7–8-Stunden-Marke erreichen. Extremdiäten scheitern oft. Bei anhaltenden Problemen konsultieren Sie einen Spezialisten.“

2. An die frische Luft gehen

Effektiver Stressabbau erfordert Praktiken, die Spaß machen und langfristig umsetzbar sind.

„Dieses Jahr ist für mich Spazierengehen an der frischen Luft der Schlüssel zum Stressreduktion“, sagt Dr. Wechsler. „Selbst bei schlechtem Wetter oder ohne Ziel zwinge ich mich manchmal – und erinnere mich, wie wohl ich mich danach fühle. Es wirkt immer.“

Neben der Natur helfen auch Meditation, Atemübungen, Dankbarkeitspraktiken oder Yoga – wählen Sie, was zu Ihnen passt.

3. Einfache Routinen

Viele halten Hautpflege-Routinen von Profis für kompliziert. Tatsächlich sind einfache Regimes oft effektiver.

„Ich liebe Routinen, sie senken nachweislich den Stresspegel. Täglich Sonnencreme – bei meiner hellen Haut ein Muss, jeden Tag! Dazu sanfte Reinigung, Serum und Feuchtigkeitscreme. Einmal wöchentlich Retin-A auf Rezept“, beschreibt sie.

Zusammenfassung

Hautpflege geht weit über Kosmetik hinaus – sie umfasst ganzheitliche Selbstfürsorge, insbesondere psychische Gesundheit. Hören Sie die volle Folge für mehr Einblicke.

Für inspirierende Beauty-Gespräche: Unser Podcast „Clean Beauty School“. Abonnieren Sie auf iTunes, Google Podcasts oder Spotify.