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Ph.D. & R.D. Ashley Jordan Ferira: Meine Top 3 Ärgernisse bei Beauty-Ergänzungen

„Beauty-Ergänzung“ ist ein etwas diffuser Begriff. Darunter fallen Kapseln, Pulver, Gummis oder Flüssigkeiten mit nährstoffreichen Inhaltsstoffen für Haut, Haare und Nägel. Viele Stoffe können hierzu gehören.* (Wir erklären hier alle relevanten Inhaltsstoffe, auf die Sie achten sollten. Wir sind neugierig!) Es ist zudem herausfordernd, sich durch das Dickicht der Marken und Hersteller zu navigieren und den Marketing-Hype zu filtern.

Keine Sorge: Wir haben mit Ashley Jordan Ferira, Ph.D., R.D., Direktorin für wissenschaftliche Angelegenheiten und hauseigener Ernährungsberaterin bei mindbodygreen (mbg), über die größten Warnsignale gesprochen. Als erfahrene Produktentwicklerin und Expertin für Beauty-Supplements gibt sie wertvolle Tipps. „Lassen Sie uns über ein paar meiner Lieblingsärgernisse sprechen“, teilt sie in dieser Folge des mindbodygreen-Podcasts mit:

1. Faule Hilfsstoffe

Was sind Hilfsstoffe? Drehen Sie Ihr Produkt um, schauen Sie in die Zutatenliste und finden Sie den Abschnitt „Andere Zutaten“. Das sind die nicht-wirksamen Bestandteile Ihrer Ergänzung.

„Faule Formulierer setzen auf faule Hilfsstoffe wie künstliche Süßstoffe, synthetische Farbstoffe oder Sojaöl“, erklärt Ferira. „Dafür gibt es seit Langem bessere Alternativen. Wenn ich synthetischen Blaufarbstoff, Rotfärbung oder Titandioxid sehe, ist das Kostenersparnis – und faul. Es geht sauberer.“

Manche Hersteller sind nicht faul, sondern ahnungslos. Nehmen Sie Leucin, eine tolle Aminosäure in mbgs zellulärem Beauty+, einem veganen Supplement: Oft stammt es aus Entenfedern oder menschlichem Haar – nichts, was Sie täglich einnehmen möchten. „Wir wählen bewusst pflanzlich fermentiertes, natürliches Leucin“, betont Ferira. „Hersteller müssen tiefer graben.“

2. Feenstaub

Klingt magisch, ist aber laut Ferira nervig. Damit meint sie Marken, die bewusst zu niedrige Dosen Premium-Inhaltsstoffe verwenden, nur um sie werben zu können.

„Astaxanthin, Lycopin, Lutein, Coenzym Q10 oder Ceramide sind teure Rohstoffe“, sagt Ferira. „Oft landen sie in undurchsichtigen proprietären Mischungen ohne Angabe der Milligramm-Mengen.“

Deshalb: Prüfen Sie Wissenschaft und Zutatenliste. Studien empfehlen z. B. 6 mg Astaxanthin für Hautvorteile wie Hydration, Elastizität und Faltenreduktion*. Achten Sie auf wirksame Dosen.

3. „Veganes“ Kollagen

Diese Frage löst bei Ferira Gänsehaut: „Ist Ihr Kollagen vegan?“ Es ist weit verbreitet, aber Fakt: Es gibt kein veganes Kollagen.

Vegane Booster wie Vitamin C und E fördern die Kollagensynthese oder schützen vor Oxidation – aber Kollagen selbst kommt nicht aus Pflanzen.

„Alles, was ‚veganes Kollagen‘ wirbt, enthält keines“, warnt Ferira. „Das wäre wie ‚vegane Knochenbrühe‘ – unmöglich. Kollagen stammt aus Kühen, Hühnern und Fischen.“

Qualitativ hochwertig ist möglich (wie unser grasgefüttertes, Weide-aufgezogenes brasilianisches Rinderkollagen), aber nicht vegan. „Lasst uns das Mythos ‚veganes Kollagen‘ entlarven – es existiert nicht“, schließt Ferira.

Das Wichtigste zum Mitnehmen

Feriras Top-Roten-Flaggen bei Beauty-Ergänzungen. Mit diesen Tipps werden Sie zum kritischen Käufer und wählen die beste Qualität.

Viel Spaß mit dieser Folge! Abonnieren Sie unseren Podcast auf iTunes, Google Podcasts oder Spotify!

Wenn Sie schwanger sind, stillen oder Medikamente einnehmen, konsultieren Sie Ihren Arzt vor dem Start einer Ergänzungs-Routine. Ein Gesundheitsprofi beraten ist immer optimal.