Fast die Hälfte der Erwachsenen weltweit kämpft mit seborrhoischer Dermatitis, besser bekannt als Schuppen. Ein spezielles Shampoo kann Juckreiz, Schuppung und Ablagerungen lindern – diese Produkte reduzieren effektiv Entzündungen auf der Kopfhaut. Wahrscheinlich haben Sie selbst eines im Badezimmer stehen.
Stopp, bevor Sie es auftragen: „Sie verwenden Ihr Schuppenshampoo wahrscheinlich falsch“, warnt der zertifizierte Dermatologe Dr. Angelo Landriscina in einem TikTok-Video. Als Experte teilt er den gängigen Fehler und die einfache Lösung.
Warum Sie Schuppenshampoo falsch einsetzen
Medizinische Schuppen-Shampoos sind keine Alltagsspülungen. Ihre Wirkstoffe wie Ketoconazol oder Selensulfid bekämpfen Schuppen und Juckreiz als starke Antimykotika – sie reinigen und pflegen die Haare nicht. „Sie können austrocknen, die Haarstruktur schädigen und passen nicht zu allen Haartypen“, erklärt Dr. Landriscina.
Auch natürliche Varianten mit Teebaumöl, Salicylsäure oder Apfelessig trocknen bei zu häufiger Nutzung aus. Fazit: „Schuppenshampoo ist für die Kopfhaut gedacht, nicht zum Waschen der Haare.“
Wie massieren Sie es ein, ohne die Längen zu belasten? Kontakt mit den Haaren ist unvermeidbar, doch rubbeln Sie es primär in die Kopfhaut ein – besonders bei medizinischen Produkten.
Die richtige Anwendung
„Nächstes Mal so vorgehen: Massieren Sie das Shampoo in die Kopfhaut ein, lassen Sie es 2–3 Minuten wirken, spülen Sie aus und waschen Sie die restlichen Haare mit Ihrem üblichen Shampoo“, rät Dr. Landriscina. Bei Flocken in den Längen reicht oft normales Shampoo.
Danach immer eine pflegende Spülung verwenden, um Feuchtigkeit zurückzugeben. Bei sehr trockenem Haar: Vorab Spülung auf die Längen auftragen – das schützt vor Austrocknung.
Ihr Fazit für gesunde Haare
Schuppenshampoo gezielt auf die Kopfhaut anwenden und die Haarlängen schonen. Schuppen sind lästig, Trockenheit ebenso. Manche Formeln sind haarschonender, doch bei täglicher Anwendung kann es trotzdem ziehen.