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Toner in die Maske sprühen gegen Maskne: Dermatologin Dr. Ava Shamban erklärt

Wenn Sie unter Maskne leiden, kennen Sie sicher unzählige Tipps, um Reizungen durch Masken zu vermeiden – von Peelings über Lippenmasken bis hin zu sheabutterangereicherten Masken. Ein neuer Trend hat Einzug gehalten: Toner.

Viele Menschen sprühen Toner unabhängig von ihrer üblichen Routine in ihre Masken, um Bakterien unter der Gesichtsbedeckung einzudämmen. Und tatsächlich: Bei einigen hat es funktioniert – zumindest zeigen das die Berichte der Betroffenen.

Ist das ein Hack für wenige Auserwählte oder lohnt es sich für alle? Dermatologin Dr. Ava Shamban, Gründerin von SKINFIVE, gibt klare Antworten.

Hilft Toner wirklich bei Maskne?

Kurz gesagt: Es schadet nicht. „Toner wirken adstringierend und entfernen überschüssiges Öl, Make-up, Schweiß und Schmutz von der Haut“, erklärt die zertifizierte Dermatologin Dr. Ava Shamban.

Diese Eigenschaften entfalten sich optimal direkt auf der Haut, doch der Masken-Trick kann in der Not eine gute Option sein. „Sie können Toner problemlos auf die Innenseite der Maske sprühen“, fährt Shamban fort. „Seine antibakteriellen, entzündungshemmenden, beruhigenden und ölabsorbierenden Inhaltsstoffe bieten extra Schutz vor Maskne.“

Das klingt überzeugend, besonders da es nur wenige Spritzer braucht. Zwar fehlen klinische Studien, doch die Inhaltsstoffe sprechen für sich – gestützt auf Erfahrungen von Maskne-Betroffenen.

So sprühen Sie Toner richtig auf Ihre Maske

Es geht nicht nur ums Besprühen: Falsche Produkte oder Timing können die Haut reizen. Wählen Sie den Toner passend zu Ihrer Haut und Maske – z. B. einen peelenden Toner bei verstopften Poren oder einen feuchtigkeitsspendenden bei Dermatitis. (Hier finden Sie unsere Auswahl von peelenden bis feuchtigkeitsspendenden Tonern.)

Dr. Shamban empfiehlt folgende Methode:

  1. Wählen Sie eine sprühbare Toner-Formel (keine Wattestäbchen). Bei Nicht-Sprühflaschen einfach umfüllen.
  2. Spritzen Sie eine dünne Schicht auf die Maskeninnenseite, bevor Sie losgehen. „Mehr ist nicht besser“, warnt Shamban. „Zu viel Feuchtigkeit mindert die Maskenwirkung und fördert Bakterien – Stöhnen."
  3. Warten Sie 3–5 Minuten, bis der Toner eingezogen ist. Dann Maske anlegen und los.

Das Wichtigste im Überblick

Maskne bekämpfen erfordert Trial-and-Error, da Ursachen variieren. Toner in der Maske ist eine smarte Ergänzung – doch konsequente Hautpflege bleibt essenziell.

Verlassen Sie sich nicht allein darauf: Masken müssen weiterhin mit Seife und Wasser gereinigt werden. „Toner kaschiert nur, wenn die Maske schmutzig ist“, betont Shamban. Voll einverstanden.