Bei dehydrierter Haut zeigen sich vielfältige Symptome, die oft widersprüchlich wirken: Fettigkeit oder Flocken, Reizungen oder Dumpfheit und mehr. Im Winter verschlimmert eine geschwächte Hautbarriere diese Probleme und lässt die Haut noch durstiger erscheinen.
Keine Sorge: Es gibt einen zuverlässigen Test, um Dehydration festzustellen – er dauert nur eine Minute.
Der Pinch-Test für dehydrierte Haut
Der Pinch-Test ist einfach und funktioniert bei jedem Hauttyp, auch bei öliger Haut (Hinweis: Fettigkeit schließt Fehlendes Wasser nicht aus). „Der beste Weg, Dehydration zu prüfen, ist, die Haut auf der Wange sanft zu kneifen“, erklärt Joanna Vargas, renommierte Kosmetikerin, Gründerin von Joanna Vargas Salons and Skin Care und Autorin von Glow From Within. Dann beobachten Sie:
- Springt die Haut schnell zurück und behält ihre Form? Dann ist sie gut feuchtigkeitsversorgt (dank Kollagen und Elastin für Elastizität und Straffheit).
- Bleibt die Haut gefaltet oder zeigt feine Linien? Das ist ein klares Zeichen für Dehydration. „Sie prallt nicht zurück oder bleibt faltig“, sagt Vargas.
Daran anknüpfend können Sie gezielt gegen dehydrierte Haut vorgehen. Wichtig: Dehydration ist ein temporärer Zustand, kein Hauttyp – und leicht zu beheben.
Das Wichtigste im Überblick
Symptome wie Mattheit oder Schuppen können irreführend sein. Baut sich beim Pinch-Test Faltenbildung auf, braucht Ihre Haut Feuchtigkeit. Testen Sie es, pflegen Sie intensiver – und Ihre Haut erholt sich spürbar.