Haarpflege ist eine Reise voller Entdeckungen – lernen und lieben Sie Ihr Haar in all seinen Facetten. Faktoren wie Kopfhautgesundheit, Lebensstil, Dichte, Styling, Porosität und Textur beeinflussen das Wohlbefinden Ihrer Haare. Deshalb hören wir genau hin, wenn Profis sprechen: Sie verstehen sich als Experten auf Haare.
Wir stellen sieben führende schwarze Hairstylisten vor, deren bewährte Tipps Sie kennenlernen sollten. Von Kopfhautanalysen über Entwirrtechniken bis zu DIY-Zöpfen – hier die Highlights direkt von den Profis:
1. Handtuchtrocknen je nach Haartyp
Handtuchtrocknen oder nass stylen? Es hängt vom Haartyp ab, sagt Anthony Dickey, Hairstylist und Gründer von Hair Rules. Bei Locken, Wellen oder Kinkys (Typ 3–4) entsteht schnell Frizz. Tragen Sie Leave-Ins oder Öle daher auf klatschnasses Haar auf: „Dann ist der Frizz minimal“, rät er.
Bei lockereren Wellen oder Locken: Sanft mit dem Handtuch trocknen, um Volumen zu halten. „Zu nasses Haar macht Produkte platt“, erklärt Dickey.
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2. Lernen Sie Ihre Kopfhaut kennen
Wie bei der Hautpflege: Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kopfhaut. Zertifizierter Trichologe und Colorist Bridgette Hill empfiehlt: „Nutzen Sie beide Hände, um die Kopfknochen zu ertasten. Fühlen Sie die Textur – straff oder locker?“ Straffe Kopfhaut deutet auf Spannung hin, ähnlich wie bei Stress in Kiefer oder Schultern.
Diese Verspannung mindert die Durchblutung, essenziell für Nährstoffe zu den Follikeln und Haarwachstum. Regelmäßige Checks machen Sie sensibel für Bedürfnisse – Ihr Haar wirkt dadurch gesünder.
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3. Föhn mindestens 2,5 cm Abstand halten
Bei Hitze-Tools zählt nicht nur die Temperatur, sondern der Abstand. Celebrity-Hairstylistin Kim Kimble, Gründerin ihrer Tool- und Pflegelinie, rät: „Nie direkt auf den Haarschaft – immer mindestens 2,5 cm entfernt.“
Größerer Abstand reduziert Hitzeschäden. Auch mit Düse: Nicht über die Strähnen gleiten lassen.
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4. Locken mit kühlem Wasser konditionieren
Locken brauchen sanfte Reinigung. Miko Branch, Mitgründerin von Miss Jessie's, erklärt: „Pflege lockiger Haare startet in der Dusche.“ Technik: „Kopfhaut mit warmem Wasser säubern, dann kühles für Längen und Enden – schließt Feuchtigkeit ein.“
Warmer Dampf öffnet den Schaft für bessere Aufnahme, kühles Wasser versiegelt Nährstoffe.
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5. Gummibänder bei Box Braids überspringen
Kleine Gummis fixieren Box Braids, bergen aber Bruchrisiken. Annagjid „Kee“ Taylor warnt: „Sie reißen leicht, besonders eng gezogen.“
Stattdessen: Flechtung teilen, eine Seite größer. Zusammenhaken, um Basis wickeln – drei Stränge flechten, Verlängerung einweben.
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6. Knötige Verwicklungen mit Fingern lösen
Entwirren ist individuell. Bei hartnäckigen Knoten: Kamm weg, sagt Faith Huffnagle, Bildungsdirektorin bei Prose. „Spray direkt auftragen, mit Fingern sanft massieren.“
Finger erreichen Ecken besser als Tools, ohne zu reißen. Mehr Spray bei Bedarf.
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7. Hamamelis für saubere Kopfhaut (bei Verträglichkeit)
Hamamelis als natürliches Astringens: Ölabsorbierend und entzündungshemmend. Texturspezialistin Michelle O'Connor (Matrix) empfiehlt es für Schutzfrisuren: „Milde Erfrischung gegen Juckreiz und Schuppen.“
Auftragen per Pipette, Spray oder Pad – hebt Flocken sanft.
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