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Slugging erklärt: Die okklusive Hautpflegetechnik für intensive Feuchtigkeit – lohnt sie sich?

„Mein Gesicht war klebrig, als ich ins Bett ging. Ich sah aus wie eine Schnecke.“ So beschreibt ein Reddit-Nutzer seine ersten Erfahrungen mit Slugging – einem Hautpflegetrend, bei dem ein okklusives Mittel wie Vaseline als letzter Schritt der Abendroutine aufgetragen wird, um Feuchtigkeit einzuschließen und die Haut bis morgens strahlend und geschmeidig zu machen.

Ja, Sie könnten etwas schneckenartig glänzen. Doch für trockene, weiche Haut lohnt es sich. Als zertifizierte Kosmetikerin und SEO-Expertin für Hautpflege teile ich fundierte Infos zu Slugging: Was es ist, für wen es geeignet ist und wie es richtig angewendet wird – basierend auf Empfehlungen von Dermatologin Dr. Loretta Ciraldo und Kosmetik-Expertin Alicia Yoon von Peach & Lily.

Was ist Slugging?

Slugging ist eine okklusive Technik, bei der ein dickes Produkt wie Vaseline oder ein petrolatumhaltiges Mittel als Abschluss Ihrer nächtlichen Pflege aufgetragen wird. Es bildet eine Barriere, die transepidermalen Wasserverlust (TEWL) verhindert und die Hautbarriere schützt. Die Haut wirkt glitschig und taufrisch – daher der Name „Slugging“ (engl. Schnecke).

Der Trend entstand 2018 in Reddits SkincareAddiction-Forum und wird oft als K-Beauty-Methode assoziiert. „Es stammt nicht direkt aus Korea, sondern aus der globalen Online-Community“, erklärt Alicia Yoon. Kern der K-Beauty-Philosophie ist jedoch die Stärkung der Hautbarriere – Slugging macht das einfach und effektiv.

Für wen eignet sich Slugging?

Ideal für sehr trockene Haut oder geschwächte Barrieren, z. B. bei Ekzemen. „Slugging verhindert Wasserverlust und unterstützt die Barriere-Reparatur“, sagt Yoon. Bei fettiger oder akneanfälliger Haut Vorsicht: Die okklusive Schicht kann Poren verstopfen und Unreinheiten fördern, selbst bei nicht-komedogenen Produkten.

Dermatologin Dr. Loretta Ciraldo (M.D., FAAD) rät: Machen Sie Vorher-Nachher-Fotos, um Veränderungen wie verstopfte Poren oder Vorteile zu tracken. Testen Sie es 2–3 Tage und beobachten Sie.

So führen Sie Slugging richtig durch

  1. Haut gründlich reinigen: Entfernen Sie Make-up, Sonnencreme und Schmutz vollständig, ohne die Haut zu reizen – alles wird sonst eingeschlossen.
  2. Feuchtigkeit aufbauen: Occlusives spenden keine Feuchtigkeit, sie schließen sie ein. Tragen Sie auf feuchte Haut Hyaluronsäure, Glycerin oder Aloe auf. „Wie eine Tasse Wasser abdecken – ohne Inhalt nutzlos“, erklärt Yoon.
  3. Feuchtigkeitscreme auftragen: Führen Sie Ihre Routine normal durch und versiegeln Sie mit Creme.
  4. Occlusiv schließen: Erwärmen Sie Vaseline in den Händen, rollen Sie sie ein und lassen Sie 2–3 Minuten einziehen, bevor Sie schlafen.

Welche Produkte wählen?

Klassisch: Petrolatum wie Vaseline für eine dicke Barriere. Für saubere Alternativen: Ceramide, Jojobaöl oder Squalan – sie nähren die Barriere aktiv. „Jede okklusive Creme oder Öl funktioniert“, raten Yoon und Ciraldo.

Empfohlene Produkte

Dr. Loretta Intense Replenishing Serum – $70

Pipette Baby Balm – $13

Peach & Lily K-Beauty Rescue Balm – $28

Wie oft slugen?

Nicht täglich: Ein leichter TEWL signalisiert der Haut, Lipide zu produzieren. „Wie HIIT-Training – intensiv, aber nicht übertrieben“, vergleicht Yoon. Sie sluggt bei Ekzem im Winter 2–3 Tage hintereinander, 3–4 Mal pro Saison. Passen Sie es an Ihre Haut an.

Fazit

Wir bei mbg setzen auf Hautbarriere-Stärkung. Slugging ist super für Feuchtigkeit – ersetzen Sie Vaseline idealerweise durch nährende Alternativen für optimale Ergebnisse.