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Vorsicht: Warum Kokosöl frische Sonnenbrände verschlimmern kann

Trotz aller Vorsicht bei der Sonnenexposition kann es im heißen Sommer zu Sonnenbränden kommen. UV-Strahlen sind ernst zu nehmen.

Bei einem Sonnenbrand helfen bewährte Mittel wie Aloe vera, kolloidaler Hafer, Kamille, grüner Tee oder kalte Kompressen, um die gereizte, juckende Haut zu beruhigen. Manche greifen auch zu feuchtigkeitsspendenden Cremes wie Kokosöl, sobald die Haut zu schuppen beginnt.

Achtung bei Letzterem: Feuchtigkeit ist wichtig, doch bei frischen Verbrennungen kann Kokosöl kontraproduktiv wirken.

Warum Kokosöl bei frischen Sonnenbränden vermeiden

Unterscheiden Sie: Kokosöl eignet sich hervorragend für trockene, schuppende Haut. Seine fettsäurereichen Inhaltsstoffe nähren, glätten und stärken die Hautbarriere – Studien bestätigen dies. Bei älteren Verbrennungen, die schuppen, ist es ideal.

Bei frischen, entzündeten Verbrennungen fängt das okklusive Öl jedoch die Hitze ein. "Genau wie bei einer Küchenverbrennung kein okklusives Mittel, ist Kokosöl bei Sonnenbrand ungeeignet", erklärt die zertifizierte Dermatologin Dr. Ava Shamban, Gründerin von Ava MD Dermatology, SkinFive und The Box by Dr. Ava. "Es fängt die Hitze ein und verstärkt Schmerzen oder Schäden."

Wissenschaftlich: Nach UV-Schäden erweitern sich Blutgefäße, die Haut erhitzt sich durch Entzündung. "Die Hauttemperatur steigt, es entsteht eine akute Entzündungsreaktion", sagt Shamban. "Abkühlung dauert Stunden bis einen Tag." Besser: kühlende, entzündungshemmende Mittel wie Aloe, kolloidaler Hafer oder kalte Kompressen.

"Später, nach Abkühlung, unterstützt Kokosöl die Heilung durch Feuchtigkeitssperre und verhindert Schuppenbildung", ergänzt Shamban.

Zusammenfassung

Für After-Sun-Pflege: Kokosöl hilft bei Trockenheit und Schuppen, nicht aber sofort nach der Sonne. Seine okklusiven Eigenschaften können Hitze einschließen und den Brand verschlimmern.