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Pickel ausgedrückt? Dermatologin Dr. Ava Shamban erklärt, wie Sie die Heilung beschleunigen

Wir alle kennen das: Das Ausdrücken von Pickeln steht ganz oben auf der Liste der größten Hautpflege-Sünden. Selbst bei den diszipliniertesten Schönheitsliebhaberinnen siegt manchmal die Versuchung. Doch nach dem kurzen Hoch der Erleichterung bleibt eine entzündete, pochende Stelle zurück.

Keine Panik – es ist passiert! Pickel auszudrücken ist ein absolutes No-Go, aber Dermatologen wie Dr. Ava Shamban, M.D., Gründerin von SKINFIVE und staatlich geprüfte Expertin, kennen effektive Wege, um die Heilung zu fördern.

1. Hören Sie auf zu schauen und zu greifen.

Erster Schritt: Weg vom Spiegel! „Legen Sie den Vergrößerungsspiegel weg und meiden Sie das Badezimmer – es ist kein guter Ratgeber“, rät Dr. Shamban. Entfernen Sie sich physisch von der Situation, besonders abends, wenn die Versuchung groß ist.

„Der größte Fehler ist, weiter zu berühren oder zu pflücken“, warnt sie. Das verlängert die Heilungsdauer und birgt Risiken wie Narben oder postinflammatorische Hyperpigmentierung. Kleben Sie ein Pickelpflaster drauf: Es schützt physisch und enthält oft heilungsfördernde Wirkstoffe wie Aloe Vera oder Hyaluronsäure.

2. Kühle Kompresse anwenden.

Beim Ausdrücken blutet es oft. „Das Trauma drückt Blut mit dem Inhalt heraus“, erklärt Shamban. Waschen Sie die Hände, nehmen Sie eine kühle Kompresse und üben Sie sanften Druck aus, bis die Blutung stoppt.

Zur Schwellungsreduktion hilft Kälte: „Eine kalte Kompresse oder ein Eisbeutel (nicht direkt auf die Haut) wirkt Wunder“, sagt die Expertin. Wickeln Sie Eis in ein Tuch oder nutzen Sie eine gekühlte Roller – immer sanft!

3. Entzündung und Infektion bekämpfen.

Neben Kälte lindern topische Mittel wie Kamille die Rötung – dank ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften seit Jahrhunderten in der traditionen Medizin bewährt.

Bei offener Wunde ist Sauberkeit entscheidend. Dr. Shamban empfiehlt verdünntes Teebaumöl: Es wirkt antimykotisch, antiviral und antibakteriell, fördert weiße Blutkörperchen und unterstützt die Akne-Heilung. Bei starken Schmerzen oder ausbleibender Besserung: Zum Arzt für eine antibiotische Salbe.

Vermeiden Sie aggressive Mittel wie Wasserstoffperoxid – es reizt die Wunde und verzögert die Heilung. Kein Peeling, bis alles verheilt ist.

Zusammenfassung.

Am besten: Finger weg lassen! Aber wenn's passiert hat, retten diese Tipps von Dr. Shamban den Tag.