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Hitze verschlimmert Melasma: Dermatologin erklärt Ursachen und bewährte Schutzstrategien

Pigmentstörungen zählen bei vielen Menschen zu den häufigsten Hautproblemen. Sie können bereits in der Jugend durch postinflammatorische Hyperpigmentierung nach Akne entstehen, in den 20ern als Sonnenflecken durch UV-Schäden auftreten oder später als Melasma manifestieren – eine Erkrankung mit dunkelbraunen oder graubraunen Flecken, vor allem auf Wangen, Stirn, Nase und Kinn. Melasma betrifft jeden Hautton, beginnt meist in den 30ern oder 40ern und verschlimmert sich mit der Zeit.

Wer unter Melasma leidet, kennt die Herausforderungen der Behandlung. Präventive Maßnahmen sind daher entscheidend: Vermeiden Sie Auslöser, um eine Aufhellung später zu erleichtern.

Bekannte Trigger sind hormonelle Schwankungen und UV-Strahlung. Hormone – wie in der Schwangerschaft – sind oft schwer kontrollierbar, doch UV-Schutz ist machbar. Jeder sollte täglich SPF verwenden, bei Melasma ist das besonders essenziell.

Ein weiterer, oft unterschätzter Auslöser kann sich sogar im Winter verstärken – aus unerwarteter Quelle.

Intensive Wärmequellen fördern Melasma.

Hitze und Winter passen nicht zusammen? Im Winter heizen viele mit Raumheizungen oder anderen intensiven Wärmequellen. Längerer Kontakt mit konzentrierter Hitze auf der Haut kann Melasma verschlimmern, erklärt die board-zertifizierte Dermatologin Whitney Bowe, M.D.

„Bei Melasma sollten Sie alle Wärmequellen meiden: zu nah am Ofen, heißes Yoga, Infrarotsaunen, Föhn oder Heizgeräte. Diese sind besonders schädlich“, warnt Bowe.

Wenn Ihr Melasma trotz Pflege zunimmt, prüfen Sie Wärmequellen. Halten Sie Abstand zu Heizlampen und -geräten (besonders bei Outdoor-Essen), föhnen Sie auf niedriger Stufe (besser für Haar und Haut), verzichten Sie auf Infrarotsaunen, wählen Sie mildere Fitnesskurse. Beim Kochen achten Sie einfach bewusster.

Für topische Pflege empfiehlt die board-zertifizierte Dermatologin Keira Barr, M.D. Arbutin: „Diese natürliche Verbindung aus Pflanzen wie Birnbaum oder Bärentraube hemmt die Melaninproduktion. Als Tyrosinase-Inhibitor hellt sie die Haut auf, da Tyrosinase durch UV oder Hitze aktiviert wird – Arbutin blockiert das.“

Zusammenfassung.

Melasma verursacht hartnäckige Hautverfärbungen. Häufige Auslöser: Hormone (schwer beeinflussbar), UV-Strahlung (durch konsequenten Sonnenschutz beherrschbar) und Hitze – besonders im Winter durch Heizungen und Wärmequellen.