Als vielseitiges Naturöl eignet sich Mandelöl hervorragend für Haut- und Haarpflege sowie den kulinarischen Einsatz. Erfahren Sie aus unserer langjährigen Expertise die wichtigsten Wirkungen, bewährten Anwendungen und kritischen Aspekte dieses beliebten Pflegestoffs.
Mandelöl als Hautpflege
Mandelöl gilt als besonders mildes Öl und ist ideal für trockene und empfindliche Haut. Es findet sich in vielen Bodylotions, Gesichtscremes, Lippenbalsams, Badezusätzen und Shampoos. Dank seiner feuchtigkeitsspendenden und hautverträglichen Eigenschaften wird es häufig in Augencremes und Gesichtsmasken verwendet.
Kosmetisches Mandelöl stammt aus süßen Mandeln und sollte kalt gepresst in Bio-Qualität gekauft werden, um die vollen Nährstoffe zu erhalten. Es pflegt Körper, Gesicht und wird auch von irritierter Haut gut aufgenommen. Tragen Sie es sparsam auf leicht feuchte Haut auf – so zieht es optimal ein. Als Trägeröl ist es perfekt für selbstgemachte Massageöle.
Bei Neurodermitis lindert Mandelöl durch Vitamine und rückfettende Stoffe Juckreiz und Spannungsgefühle. Testen Sie es bei empfindlicher Haut zunächst auf einer kleinen Stelle oder konsultieren Sie Ihren Dermatologen. Vermeiden Sie es bei offenen oder feuchten Wunden!
Mandelöl bei glanzlosem und sprödem Haar
Sprödes, strapaziertes Haar profitiert von den pflegenden Eigenschaften. Für eine Haarkur das Öl ins gesamte Haar massieren, 15–20 Minuten einwirken lassen und mit mildem Shampoo ausspülen.
Bei Einmassage in die Kopfhaut wirkt es gegen Schuppen, trockene und juckende Kopfhaut. Wenden Sie die Kur wöchentlich an. Nach dem Waschen ein paar Tropfen in die Spitzen kneten verhindert Spliss und verleiht Glanz und Geschmeidigkeit. Mischen Sie es mit Oliven-, Sonnenblumen-, Distel- oder Arganöl für optimale Ergebnisse.
Mandelöl in der Küche
Verzehrfähiges Mandelöl aus bitteren oder süßen Mandeln sollte kalt gepresst und bio sein. Wärmeempfindlich eignet es sich roh für Dressings und Dips oder kurz zum Andünsten – nicht zum Braten, Kochen oder Backen bei hohen Temperaturen.
Sein milder, nussig-süßlicher Geschmack passt zu herzhaften und süßen Gerichten.
Wie nachhaltig ist Mandelöl?
Trotz gesundheitlicher Vorteile ist Mandelanbau ökologisch problematisch wegen des hohen Wasserverbrauchs, der Grundwasser senkt. Mehr dazu in unserem Artikel: Mandeln: gesund, lecker und unnachhaltig?
Viele Mandeln stammen aus Kalifornien mit langen Transportwegen. Wählen Sie europäisch-biologischen Anbau und nutzen Sie Mandelprodukte sparsam.
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