Frische Neuigkeiten: Kalifornien ist der erste US-Bundesstaat, der bestimmte schädliche Chemikalien in Schönheitsprodukten verbietet.
Der Toxic-Free Cosmetics Act wurde bereits im Juni eingebracht – ein Meilenstein für saubere Kosmetik. Nun hat Gouverneur Newsom das Gesetz offiziell unterzeichnet. Kaliforniens Schönheitsregale werden damit bereinigt.
Details zum Gesetz
Der Toxic-Free Cosmetics Act verbietet 24 problematische Stoffe in Kosmetikprodukten wie wasserfestem Make-up, Sonnencremes, Shampoos und Haarglättern – darunter Quecksilber, Formaldehyd-Varianten, Phthalate, Parabene und PFAS. Viele dieser Chemikalien verstecken sich hinter dem unspezifischen Begriff Duft auf Etiketten und sind so schwer nachzuvollziehen.
Neues Gesetz: Produkte dürfen diese Inhaltsstoffe gar nicht mehr enthalten. Zudem kann der kalifornische Generalstaatsanwalt den Verkauf stoppen und Regale räumen lassen, erklärt Susan Little, Senior Advocate bei der Environmental Working Group (EWG), die den Entwurf mittrug. "Das macht den Gesetzentwurf so wirkungsvoll."
Was das bedeutet
"Ein historischer Meilenstein in der Kosmetikregulierung", betont EWG-Präsident Ken Cook in einer Stellungnahme. Für Kalifornier wird die Suche nach sicheren Produkten spürbar einfacher.
Für alle anderen: Auch ohne bundesweites Gesetz lohnt es sich, Etiketten prüfen und verdächtige Inhaltsstoffe meiden – mit etwas Achtsamkeit geht das problemlos.