Als jemand, der hormonelle Akne, Hyperpigmentierung und postinflammatorisches Erythem erfolgreich bekämpft hat, pflege ich meine Haut mit akribischer Sorgfalt. Meine Routine ist überschaubar: Nach der Reinigung trage ich Serum und Feuchtigkeitscreme auf, abends gelegentlich eine Maske.
Meistens lande ich danach auf der Couch, kuschelig eingewickelt in eine Decke – oder mit meinem Partner. Das hat kürzlich eine brennende Frage aufgeworfen: Reibt das Küssen meine sorgfältige Hautpflege ab? Nachts ist die Haut besonders durchlässig, und ich möchte, dass die Produkte optimal wirken. Stört Kuscheln auf der Couch meine Routine?
Falls Sie ähnliche Bedenken haben: Keine Sorge. Hier die Fakten – spoiler: Sie können beruhigt kuscheln.
Küssen nach der Hautpflege: Tun oder lassen?
Kuscheln mit Ihrem Partner verschmiert Ihre Hautpflege in der Regel nicht – vorausgesetzt, die Produkte sind vollständig eingezogen. Lassen Sie Serum, Creme oder Nachtmaske trocknen, bevor es leidenschaftlich wird. So vermeiden Sie, dass Wirkstoffe abgerieben werden. Hautpflegeexperten raten ohnehin, Produkte einziehen zu lassen – sei es vor dem Aufliegen aufs Kissen, dem Überziehen eines Pullovers oder Kuscheln.
Bei Partnern mit Bart sieht es anders aus: Tragen Sie Cremes lieber danach auf. Die Reibung kann empfindliche Haut reizen („Bartbrand“ ist weit verbreitet) und Produkte abreiben. Auch leichter Bartschatten abends kann reizen – kurze Stoppeln sind oft drahtiger und stechen stärker.
Ähnlich wie bei Maskentragen: „Bereiche mit Reibung reizen die Haut“, erklärt die board-zertifizierte Dermatologin Dr. Hadley King. Nach intensivem Küssen können Rötungen entstehen – eine beruhigende Salbe danach hilft oft.
Das Wichtigste im Überblick
Ein Kuss oder zwei machen Ihre Routine nicht zunichte. Sparen Sie Masken oder Cremes für danach auf (besonders bei Bartreizungen) – oder lassen Sie Produkte komplett trocknen, bevor Sie kuscheln.