Avocadoöl wird für seine pflegenden Eigenschaften bei Haut, Haaren und Gesundheit geschätzt. Erfahren Sie hier die bewährten Wirkungen sowie die triftigen Gründe, warum Sie es besser meiden sollten.
Avocadoöl für strahlende Haut und gesunde Haare
Als geschätztes Inhaltsstoff in hochwertigen Kosmetika eignet sich Avocadoöl hervorragend zur Pflege von Haut und Haaren. Es wirkt:
- feuchtigkeitsspendend
- entzündungshemmend
- juckreizlindernd
- regenerierend
Dank seiner einzigartigen Zusammensetzung dringt Avocadoöl tief in die Hautschichten ein und versorgt trockene, rissige Bereiche intensiv mit Feuchtigkeit. Es ist nicht-komedogen, verstopft also keine Poren und ist ideal auch für unreine Haut.
Es fördert Wundheilungsprozesse, stärkt die natürliche Hautbarriere gegen freie Radikale und aktiviert den Zellstoffwechsel, um Hautalterung zu verlangsamen. Bei entzündeter oder gereizter Haut sowie nach einem Sonnenbrand unterstützt es die Regeneration und lindert Juckreiz.
Die Anwendung ist einfach: Einige Tropfen mit den Fingern einmassieren – für die Haut oder als Spitzenspflege gegen Spliss bei den Haaren.
Avocadoöl für Ihre Gesundheit
Außerhalb der Kosmetik bietet Avocadoöl gesundheitliche Vorteile. Studien deuten darauf hin, dass es eingenommen:
- den Cholesterinspiegel normalisiert
- Osteoporosesymptome lindert
- vor Diabetes Typ 2 und Herzerkrankungen schützt
Durch den hohen Folsäure-Gehalt ist es besonders für Frauen in der Schwangerschaft geeignet.
Wichtig: Nur nativem Avocadoöl sind diese Inhaltsstoffe in voller Potenz eigen.
Avocadoöl: Die berechtigten Kritikpunkte
Trotz der Vorteile gibt es gewichtige Argumente gegen Avocadoöl: Avocados haben eine schlechte Ökobilanz. Sie werden über weite, CO₂-intensive Strecken transportiert. Ihr Anbau erfordert viel Wasser – laut Zeit online rund 1000 Liter pro Kilogramm, was sieben Badewannen entspricht. In trockenen Regionen führt die Grundwasserpumpung zu Dürre und Bodenerosion.
Zudem verursacht der Anbau soziale Konflikte. In Mexiko, dem Hauptproduzenten, werden jährlich bis zu 4000 Hektar Wald illegal gerodet. Oft steckt die Drogenmafia dahinter, die Kleinbauern enteignet und Ernten an europäische Händler liefert. Mehr dazu: Drogen, Gewalt, Waffen: „Avocados sind die Blutdiamanten Mexikos“