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Riteish Deshmukh und Bhumi Pednekar: Upcycling-Festmode für nachhaltige Feste – Stars als Vorbilder

Riteish Deshmukh und Bhumi Pednekar: Upcycling-Festmode für nachhaltige Feste – Stars als VorbilderBhumi Pednekar leiht sich den Saree ihrer Mutter für Diwali; (rechts) Riteish Deshmukh recycelt die alten Saris seiner Mutter Vaishali Deshmukh zu "brandneuen" Kurtas für sich und seine Kinder. Die Leidenschaft für farbenfrohe Trachtenmode während der Feste bleibt bestehen, doch immer mehr Menschen wählen second-hand oder upgecycelte Outfits – oft mit kreativen Anpassungen.
Second-Hand-Kleidung: Keine Schande, sondern smarter Trend
Über 70 Prozent der Weltbevölkerung tragen bereits Second-Hand-Kleidung. Der globale Wiederverkaufsmarkt für Mode wird bis 2029 auf 51 Milliarden US-Dollar wachsen. Laut Talkwalker gab es 2021 in den ersten sechs Monaten allein über 9,8 Millionen Erwähnungen von Second-Hand-Mode in Shopping-Apps.

Riteish Deshmukh und Bhumi Pednekar: Upcycling-Festmode für nachhaltige Feste – Stars als Vorbilder

"Die Pandemie hat Second-Hand-Läden, Re-Commerce-Plattformen und Slow Fashion populär gemacht. Von geliebten Lehengas über Vintage-Sarees bis zu Second-Hand-Kurtas und Anarkalis – umweltbewusste Millennials und Gen Z lieben gebrauchte Fest- und Hochzeitskleidung", erklärt Kritika Tuteja aus Pune, Inhaberin einer Re-Commerce-Plattform. "Vor Ganeshotsav stieg die Nachfrage nach ethnischer Second-Hand-Mode um 65 Prozent. Auch zu Gudi Padwa und Poila Baishak boomten Verkäufe von gebrauchten handgewebten Saris, Kurtis und Lehengas. Wir sehen hohe Nachfrage nach traditionellen bengalischen Saris und Brokat-Lehengas für Diwali und Hochzeiten – insgesamt 70 Prozent mehr Umsatz bei Festmode aus zweiter Hand."

New-Age-Bräute setzen auf Vintage und Upcycling

Gen Z und Millennials lieben second-hand Festmode, doch auch moderne Bräute greifen zu. Sunaina Pathak, 30, aus Pune, kauft für ihre November-Hochzeit einen 40 Jahre alten Banarasi-Sari in einem Pre-Loved-Shop. "Früher träumte ich von einem Manish Malhotra Lehenga, doch die Umweltauswirkungen neuer Mode haben mich umgestimmt. Mehndi-, Sangeet- und Empfangsoutfits leihe ich mir von meiner Nani und Dadi, den Banarasi-Sari erstand ich günstig online. So spare ich CO2 und Geld."

"Junge Leute bringen uns handgewebte Saris, Sherwanis, Kurtas, Lehengas und Shararas aus Second-Hand-Shops zum Upcycling nach aktuellen Trends. Das ist der Hit dieser Fest-Saison", sagt Designer Sanjay Ram aus Delhi.

Riteish Deshmukh und Bhumi Pednekar: Upcycling-Festmode für nachhaltige Feste – Stars als Vorbilder

Model-Schauspielerin Evelyn Sharma wählte für ihre Mai-Hochzeit mit Tushaan Bhindi ein upcyceltes Spitzenkleid von einem Second-Hand-Markt bei Paris. "Perfektes Vintage-Stück! Zirkularität ist der Schlüssel für nachhaltige Mode", betont sie.

Promis upcyclen alte Outfits zu Fest-Highlights

Riteish Deshmukh und Bhumi Pednekar: Upcycling-Festmode für nachhaltige Feste – Stars als Vorbilder

Schauspieler Riteish Deshmukh verwandelte letztes Diwali die Vintage-Saris seiner Mutter in Kurtas für die Familie und rief Fans dazu auf. Bhumi Pednekar feierte 2020 in Mutters altem Saree. "Es geht um günstiges Einkaufen, weniger Abfall, Förderung indischer Webkünste – Upcycling ist cool!", sagt Saina Shah, CA aus Mumbai.

Nach UN-Klimarahmenkonvention:
Die Modebranche verursacht seit 2021 über 10 Prozent der globalen CO2-Emissionen.
  • Dies steigt bis 2050 auf 24 %.
  • Sie verbraucht 20 % des weltweiten Abwassers.
  • 64 % unserer Modekäufe landen auf Deponien.
  • Second-Hand-Käufe senken den CO2-Fußabdruck pro Stück um 82 %.