Bereiten Sie sich vor: In der kalten Jahreszeit werden unsere Nagelhäute durch trockene Luft, Heizung, häufiges Händewaschen und Desinfizieren stark belastet. Ohne regelmäßige Maniküre ist es eine Herausforderung, Risse und Ausfransen zu vermeiden. Als Dermatologen und Nagel-Experten empfehlen wir diese 10 besten Tipps – basierend auf bewährter Praxis und Insiderwissen.
1. Setzen Sie auf hochwertige Nagelhautöle.
Ein Nagelhautöl ist unverzichtbar für langfristig gesunde Nagelhäute. Diese speziell formulierten Öle spenden intensive Feuchtigkeit, stärken die umliegende Haut, fördern Nagelwachstum und schützen vor Umwelteinflüssen. Sie ziehen schnell ein, ohne fettig zu wirken, und enthalten wertvolle natürliche Inhaltsstoffe.
2. Bei Zupfneigung: Schaffen Sie eine physische Barriere.
Wir sind oft unsere eigenen schlimmsten Feinde, indem wir an Nagelhäuten zupfen oder beißen. Ein kleiner Kratzer kann schnell zu großflächigen Schäden führen. Wenn Sie diesen Drang nicht kontrollieren können, verwenden Sie Pflaster als Schutz. "Abdecken macht es unzugänglich und gibt Ihnen Zeit zum Nachdenken", erklärt Amy Wechsler, M.D., Dermatologin und Psychiaterin. "Meine Patienten tragen oft Pflaster – es heilt am besten."
3. Oder bekämpfen Sie den Drang durch Bewegung.
Falls Pflaster nicht Ihr Stil sind, unterbrechen Sie das Verhalten frühzeitig. Zupfen ist oft eine selbstregulierende Reaktion auf Langeweile, Stress oder Überreizung, wie Jennifer Raikes von der TLC Foundation for Body-Focused Repetitive Behaviors betont. Bewegen Sie sich stattdessen: Strecken, spazieren gehen oder aufräumen – das lenkt ab und reguliert Emotionen.
4. Ergänzen Sie mit nährstoffreichen Supplements.
Kollagenpräparate unterstützen Haut und Nägel nachweislich. Hydrolysierte Peptide fördern die Kollagen- und Elastinproduktion in den Zellen, was die Nagelhaut kräftigt und bruchanfälliger macht.
5. Nutzen Sie Küchenöle aus Ihrer Routine.
Ein Insider-Tipp von Kolleginnen: Reiben Sie beim Kochen etwas Oliven- oder Kokosöl ein. Extra natives Olivenöl liefert Vitamin E gegen Entzündungen, Kokosöl boostet Kollagen und stärkt die Hautbarriere.
6. Tragen Sie bei Haushaltsarbeiten Handschuhe.
Schützen Sie Ihre Hände vor aggressiven Reinigern und heißem Wasser durch Gummihandschuhe – selbst bei natürlichen Produkten.
7. Feuchten Sie nach jedem Waschen nach.
Händewaschen ist essenziell, trocknet aber stark. Tragen Sie unmittelbar Handcreme und Nagelhautöl auf. "So versiegeln Sie Feuchtigkeit und fördern gesunde Bakterien", rät Dermatologe Whitney Bowe, M.D. Regelmäßige Pflege gleicht Schäden aus und erhält die Hautbarriere, wie Expertin Barr ergänzt.
8. Teilen Sie Ihr Gesichts- oder Körperöl.
Verwenden Sie überschüssiges Öl aus Ihrer Abendroutine für Nagelhäute und Nägel. Alternativ eignet sich Körperöl vor dem Schlafengehen – dickflüssig, aber über Nacht wirksam.
9. Drücken Sie Nagelhäute zurück – niemals schneiden.
Maniküristin Deborah Lippmann rät: Schieben Sie mit einem Schieber oder Wattestäbchen die Nagelhaut sanft zurück. Hängende Stückchen nur minimal mit der Zange entfernen. "Nie komplett herumschneiden!"
10. Genießen Sie eine Heim-Maniküre.
Erhalten Sie professionelle Optik zu Hause: Formen, pflegen und lackieren. Das motiviert zu konsequenter Pflege. Folgen Sie unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung.