Eingewachsene Haare sind nicht nur unansehnlich, sondern können erhebliche Schmerzen verursachen. Als Hautpflege-Experten zeigen wir Ihnen, wie Sie sie professionell behandeln und in Zukunft vorbeugen – basierend auf bewährten dermatologischen Empfehlungen.
Eingewachsene Haare richtig entfernen
Handeln Sie bei Entdeckung eines eingewachsenen Haars umgehend, um Komplikationen wie Abszesse oder Pigmentflecken zu vermeiden. Die Behandlung hängt vom Körperbereich ab: An Beinen oder im Gesicht können Sie es oft selbst angehen, immer mit äußerster Vorsicht.
- Peelen Sie die Stelle sanft, um das Haar unter der Haut freizulegen.
- Falls nötig, heben Sie es mit einer sterilen Nadel vorsichtig an – vermeiden Sie tiefe Verletzungen.
- Zupfen Sie es mit einer desinfizierten Pinzette heraus.
- Reinigen Sie die Haut gründlich, um Infektionen vorzubeugen.
- Warten Sie mit weiterer Haarentfernung, bis die Stelle vollständig verheilt ist.
Wichtig: Bei starker Entzündung, Abszessbildung oder im Intimbereich/Bikinizone konsultieren Sie sofort einen Dermatologen. So wird das Haar schonend entfernt, ohne Narbenrisiko.
So beugen Sie eingewachsenen Haaren effektiv vor
Die beste Prävention: Haare wachsen lassen. Wer auf Enthaarung nicht verzichten möchte, sollte bei der Rasur folgende bewährte Maßnahmen beachten:
- Peelen Sie regelmäßig vorab, um verstopfte Poren zu verhindern.
- Rasieren Sie immer in Wuchsrichtung.
- Desinfizieren Sie die Haut danach.
- Tragen Sie eine Feuchtigkeitscreme auf und pflegen Sie die Haut ganzjährig.
- Wählen Sie die passende Enthaarungsmethode: Rasierhobel für Bart, Waxing oder Sugaring für Beine, Achseln und Intimbereich.
- Nutzen Sie geeignete Rasierer pro Zone, rasieren Sie nie trocken, ergänzen Sie mit Rasierseife. Wechseln Sie stumpfe Klingen und halten Sie den Apparat sauber.
- Kühlen Sie mit Aloe-Vera-Gel nach.
Warum entstehen eingewachsene Haare?
Eingewachsene Haare kringeln sich nach der Rasur unter die Haut, oft als Rasierpickel. Die scharfe Schnittkante wächst leicht falsch zurück, begünstigt durch abgestorbene Hautzellen oder verstopfte Follikel. Besonders betroffen sind Menschen mit dickem, lockigem Haar.