Unterirdische Pickel sind nicht nur unschön, sondern verursachen oft starke Schmerzen. Als erfahrene Hautexperten erklären wir die Ursachen und zeigen, wie Sie die Heilung sicher beschleunigen – basierend auf dermatologischen Empfehlungen.
Unterirdische Pickel: So entstehen sie
Unterirdische Pickel entstehen oft über Nacht und sind tief in der Haut lokalisiert. Unbehandelt können sie Wochen dauern, bis sie abheilen, und gehen mit Schmerzen einher. Die roten Schwellungen sind typisch.
Wie bei oberflächlichen Pickeln verstopfen übermäßige Talgproduktion die Poren, Bakterien siedeln sich an und entzünden die Talgdrüse. Im Unterschied zu Pickeln mit weißem Eiterkopf sitzen sie tiefer und zeigen sich zunächst nur als erhabene Rötung.
Übrigens: Auch abgestorbene Hautschüppchen oder eingewachsene Haare können Entzündungen auslösen.
Nach Tagen oder Wochen reift der Pickel zur Oberfläche. Um Schmerzen zu lindern und Narben zu vermeiden, sollten Sie die Heilung gezielt fördern. Hier sind vier bewährte Methoden.
Unterirdische Pickel loswerden
Wichtigster Rat: Drücken oder Aufstechen Sie nie! Das verteilt Bakterien, verschlimmert die Entzündung und birgt Narbenrisiken. Probieren Sie stattdessen diese dermatologisch empfohlenen Ansätze:
- Poren mit Wärme öffnen: Ein Dampfbad für das Gesicht bringt die Entzündung an die Oberfläche. Erhitzen Sie Wasser, beugen Sie sich darüber und decken Sie den Kopf mit einem Handtuch ab. Vermeiden Sie Verbrennungen. Tipp: Geben Sie Kamilleblüten ins Wasser für beruhigende Wirkung.
- Teebaumöl anwenden: Dieses ätherische Öl wirkt entzündungshemmend. Bei empfindlicher Haut verdünnen oder punktuell mit einem Wattestäbchen auftragen, um Reizungen zu vermeiden.
- Gründliche Reinigung: Waschen Sie morgens und abends mit lauwarmem Wasser und mildem Reinigungs-Gel mit natürlichen Inhaltsstoffen. Entfernen Sie Make-up vor dem Schlafen vollständig.
- Zugsalbe nutzen: Erhältlich in Apotheken, zieht sie den Pickel an die Oberfläche. Nur punktuell auftragen.
Unterirdischen Pickeln vorbeugen
Besser vorbeugen als behandeln. Mit diesen bewährten Maßnahmen minimieren Sie das Risiko:
- Gesicht morgens und abends gründlich waschen.
- Einmal wöchentlich ein Peeling anwenden, um abgestorbene Hautzellen und Schmutz zu entfernen.
- Gesunde Ernährung und viel Trinken fördern klares Hautbild. Reduzieren Sie Alkohol und Nikotin.
- Gesicht nicht mit ungewaschenen Händen berühren, um Bakterien fernzuhalten.
Tipp: Bei häufigen Pickeln oder schlechter Hautqualität: Dermatologenbesuch empfohlen. Hormonelle Ursachen oder Akne könnten vorliegen.