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FDA-Studie: Chemische Sonnenschutzstoffe werden ins Blut aufgenommen – Hohe Spuren nachgewiesen

Die Environmental Working Group (EWG) warnt seit Jahren vor Risiken chemischer Sonnenschutzmittel. Nun hört die FDA zu: In einer neuen Studie hat sie die Absorption dieser Inhaltsstoffe untersucht und getestet, wie sie in unseren Körper und Blutkreislauf gelangen.

Diese Untersuchung baut auf einer Pilotstudie vom Mai auf, bei der Spuren der Lotion-Inhaltsstoffe in Plasmaproben von Teilnehmern nach der Anwendung unter "maximalen Bedingungen" festgestellt wurden. Angesichts des steigenden Sonnenschutzmittel-Verbrauchs prüft die FDA nun gründlich, was in unserem Körper passiert.

An 48 gesunden Teilnehmern wurden über vier Tage mehrmals täglich Sonnencremes in Form von Lotion, Aerosolspray, Non-Aerosol-Spray oder Pumpspray getestet. Das Blut wurde auf Spuren der sechs wichtigsten Wirkstoffe analysiert.

Ergebnis: Bei allen Anwendungsmethoden wurden Avobenzon, Oxybenzon, Octocrylene, Homosalat, Octisalat und Octinoxat von der Haut absorbiert und verblieben in hohen Konzentrationen im Blut der Probanden.

Nächste Schritte

Trotz der besorgniserregenden Befunde betont die FDA, dass diese blutlöslichen Stoffe nicht zwangsläufig schädlich sind. Weitere Tests sind erforderlich, um die Sicherheit präzise zu bewerten. „Dies hat höchste Priorität", heißt es im Bericht. Die FDA arbeitet an klaren Zulassungsregeln für Sonnenschutzmittel. Mineralische Filter wie Zinkoxid und Titandioxid gelten als sicher und wurden nicht untersucht.

Diese Erkenntnisse unterstreichen die Wichtigkeit bewusster Pflege: Schützen Sie Ihre Haut vor der Sonne – mit Creme, Kleidung, Hüten und Brillen, wie die FDA empfiehlt. UV-Strahlung birgt erhebliche Risiken.

Für sichere Optionen empfehlen wir unsere Auswahl an nicht-chemischen, ungiftigen Sonnenschutzmitteln: Wirksamer Schutz ohne problematische Stoffe.