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Sephora revolutioniert Clean at Sephora: Sauberes Make-up wird größer und mutiger

Hautpflege bildete lange das Herzstück der Clean Beauty-Bewegung. Hier entstanden die innovativsten Produkte, hier floss die meiste Aufmerksamkeit hinein – und sie dominiert bis heute zahlenmäßig. Ein Grund: Menschen, die natürliche Schönheit schätzen, priorisieren oft gesunde Haut vor Verdeckung.

Doch mit dem Mainstream-Einstieg vielfältiger Beauty-Fans wächst die Clean-Szene. Umfragen zeigen: 59 % der US-Frauen testen neue Marken bei Clean-Label, 66 % bei natürlichen Inhaltsstoffen. Viele wollen langlebige Wimperntusche ebenso wie Vitamin-C-Seren.

Sephora, der Beauty-Riese, reagiert mit einer neuen Kampagne: Fokus auf Clean-Make-up, Erweiterung des Sortiments und stärkere Präsenz in Filialen.

„Clean at Sephora läuft seit zwei Jahren, doch jetzt pushen wir Farbkosmetik“, erklärt Cindy Deily, VP Hautpflege-Merchandising bei Sephora. (Alles zur Geschichte von Clean at Sephora.) „Die Formeln erreichen nun die Textur und Performance konventioneller Produkte.“

Warum sauberes Make-up der nächste Beauty-Boom ist

„Unsere Kunden lenken uns“, betont Alison Hahn, SVP Merchandising Farbe. „Nach dem Hautpflege-Erfolg hörten wir den Ruf nach Clean-Make-up.“

Der Markt ist kleiner als Hautpflege, doch Clean at Sephora wächst: Neue Marken wie Tower28 und Aether Beauty neben Klassikern wie RMS und Bite Beauty. Aktuell: 172 Produkte von 11 Marken.

„Kunden wollen Clean-Make-up schon länger“, sagt Hahn. „Es ist schwieriger zu formulieren: Teurer, zeitintensiv, pigmentherausfordernd. Doch Labore und R&D holen auf.“

Marken bestätigen: „Alle checken Inhaltsstoffe – von voller Foundation-Decke bis Metallic-Schatten“, meint Annie Lawless von Lawless Beauty (Clean at Sephora). „Sie fordern starkes, pigmentiertes Make-up ohne problematische Stoffe.“

Diese Inhaltsstoffe waren günstig und effektiv. „Ruß, Silikone, Parabene herauszuholen und Performance zu halten, ist knifflig“, sagt Lawless. Innovation boomt: Haltbare Foundations, flüssige Eyeliner, hautverschmelzende Rouges.

Clean-Fans erreichen? Direkt hingehen

Sephoras Trumpf: Filialpräsenz. „Online ist toll, aber 80 % Umsatz entsteht vor Ort“, erklärt Hahn. „Hier entsteht Awareness und echtes Einkaufserlebnis.“

Kunden testen Farben live – essenziell für Make-up. Clean wird zugänglich für Neulinge und Profis.

Vielfalt zählt: „Clean heißt nicht nur No-Make-up-Look“, sagt Hahn. „Wellness-Fans sind bunt: Sportler, Foodies, Beauty-Liebhaber.“

„Viele Clean-Marken wirken elitär“, kritisiert Amy Liu von Tower28 (National Eczema Association-zertifiziert). „Wir machen Spaß, erschwinglich, verspielt-nostalgisch – und das kommt an.“

Das Fazit

Früher: Sephora = Make-up-Junkie. Mit Clean at Sephora mischen sich Naturliebhaber dazu. Die Make-up-Erweiterung vereint Welten.