DeuAq.com >> Leben >  >> Schönheit & Stil

6 Schönheitsexperten warnen: Diese Behandlungen sollten Sie nie selbst zu Hause ausprobieren

Wir haben bereits ausführlich über sichere DIY-Schönheitsbehandlungen in der Quarantäne berichtet – von Gesichtsmasken über Haarschnitte bis zu selbstgemachten Düften. Doch jetzt drehen wir den Spieß um: Welche Schönheitsrituale sollten Sie auf gar keinen Fall selbst zu Hause versuchen?

So verlockend es auch ist, alles selbst in die Hand zu nehmen: Manche Behandlungen bergen Risiken und lohnen den Gang zum Profi. Sechs renommierte Experten teilen ihre klaren Warnungen:

1. Extraktionen

„Bitte führen Sie keine Gesichts-Extraktionen durch“, warnt die vom Vorstand zertifizierte Dermatologin Loretta Ciraldo, M.D., FAAD. (Damit sind Extraktionen von Mitessern, Whiteheads oder zystischen Pickeln gemeint.) Extraktionen sind ein typisches Praxisfach: Falsch gemacht, verteilen Sie Bakterien auf andere Gesichtspartien und riskieren neue Pickel, erklärt die lizenzierte Kosmetikerin Samantha Proano, regionale Ausbilderin bei BABOR. Zu aggressiv angewendet, drohen Pigmentflecken, Aknenarben oder Infektionen.

Stattdessen: Probieren Sie Peeling-Produkte mit Glykolsäure, rät Ciraldo. Der Effekt ist nicht sofortig, aber langfristig hautschonender. Und wen stört ein paar Pickel, wenn man eh niemanden trifft?

2. Nagelhaut schneiden

Nagelhautpflege ist essenziell: Ignorieren Sie sie, drohen rissige Nagelbetten und Infektionen. Doch „wegrupfen“ ist keine Lösung: „Die Nagelhaut schützt die Nagelwurzel“, betont Ciraldo. „Ohne Expertise wächst der Nagel deformiert nach.“

Besser: Pflegen Sie mit feuchtigkeitsspendendem Öl – Trägeröl oder Haarschutzöl tut’s auch. So nähren Sie die Betten, ohne Schaden anzurichten.

3. Haare mit Henna färben

Henna gilt als natürliche Alternative, doch Friseure raten ab. Grund: Es ist dauerhaft. Herausbekommen ist fast unmöglich, und chemische Farben darüber verursachen Reaktionen (bis hin zu rauchenden Haaren).

„Vermeiden Sie es, wenn Sie je die Farbe wechseln wollen – es sei denn, Sie schneiden ab“, rät Sal Misseri, Inhaber des Reverie Salons in Chicago. Für Zuhause: Nutzen Sie Farbauffrischer oder warten Sie auf den Profi.

4. Eingewachsene Haare quetschen

Wie bei Pickeln: Das Ausdrücken eingewachsener Haare birgt Infektionsrisiken. Sanft peelen mit BHA oder AHA ist besser: „Es trocknet die Stelle aus und öffnet verstopfte Poren“, erklärt Dermatologe Joshua Zeichner, M.D.

Auch bei Zehennägeln: Keine Eigenextraktion! „Besonders riskant bei Diabetes oder Durchblutungsstörungen“, warnt Podologe Greg Cohen, DPM, FACFAS. Infektionen können schwerwiegend enden.

5. Zu viele chemische Peelings

Peelings sind super – mit Maß: „Übertreibung ist der häufigste Fehler“, sagt Joanna Vargas, renommierte Kosmetikerin und Gründerin von Joanna Vargas Salons and Skin Care. „Die Haut verträgt nur begrenzt Säure.“

Keine Panik bei jedem Serum, aber spüren Sie Grenzen: „Viele Frauen haben gerötete, entzündete Haut und wollen mehr peelen – das verdünnt die Haut langfristig“, warnt Vargas.

Zusammenfassung

Halten Sie sich von irreversiblen „Operationen“ fern – sie schaden mehr, als sie nützen. Genießen Sie stattdessen risikofreie Projekte: So bleibt Ihre Haut happy und Ihre Stylisten entspannt.