In den letzten Jahren ist Händedesinfektionsmittel zu einem unverzichtbaren Begleiter geworden – in Taschen, vor Geschäften und auf Restauranttischen. Besonders in der Erkältungs- und Grippesaison sowie bei steigenden COVID-Fällen gewinnt Handhygiene an Bedeutung. Wir verbringen mehr Zeit in Gesellschaft, müssen also umso sorgfältiger auf Sauberkeit achten, um uns und andere zu schützen.
Als langjährige Nutzer wissen Sie: Desinfektionsmittel trocknen die Haut aus. Das ist ein typischer Nachteil.
Warum Händedesinfektionsmittel Ihre Hände austrocknen
Der Grund liegt in der Wirkungsweise: Isopropanol-Alkohol zerstört Lipidmembranen und Protein-Schichten von Keimen, Viren und Bakterien. (Mehr zur korrekten Anwendung in unserer Kurzanleitung.) Leider betrifft das auch die natürlichen Lipide und Proteine Ihrer Haut – ein unvermeidbarer Effekt effektiver Hygiene.
Wählen Sie Produkte mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Aloe Vera oder Glycerin, um das auszugleichen (unsere Favoriten). Ergänzen Sie mit Händewaschen: „Bei Verschmutzung, Toxinen oder Pestiziden ist Seife und Wasser unschlagbar“, erklärt Immunologin Heather Moday, M.D.
Trockenheit ist unvermeidbar: „Wirksame Mittel gegen COVID-19 enthalten Alkohole, die Keime in Sekunden abtöten – aber auch die Hautbarriere belasten“, betont Dermatologin Whitney Bowe, M.D.
So lindern Sie die Trockenheit effektiv
Viele pflegen nach dem Waschen routinemäßig mit Creme – beim Desinfektionsmittel vergessen sie es oft. Die American Academy of Dermatology (AAD) rät: Tragen Sie direkt danach Handcreme auf. „Bei mindestens 60 % Alkoholgehalt trocknen Desinfektionsmittel stark aus“, warnen die Centers for Disease Control (CDC). Warten Sie 60 Sekunden, bis es eingezogen ist, um die Keimwirkung zu erhalten.
Suchen Sie Cremes mit umfassender Barriereunterstützung: Botanische Öle wie Aloe, Hafer oder Sheabutter nähren; Antioxidantien schützen vor Freien Radikalen; Prä- und Postbiotika pflegen das Mikrobiom für Feuchtigkeit und weniger Entzündungen.