Als erfahrene Nähexpertin weiß ich: Ein Bündchen sorgt für den elegantesten Abschluss offener Stoffkanten. In dieser praxisnahen Anleitung zeige ich Ihnen, wie Sie die ideale Länge berechnen – fehlerfrei und passgenau.
Die Berechnung richtet sich nach dem Stofftyp.
- Bündchenware gibt's im Fachhandel, meist 35 cm dick als Schlauch in 95 % Baumwolle und 5 % Elastan. Sie ist flexibel, gerippt und etwas dicker, perfekt anknüpfbar. Es gibt auch Varianten aus Kunstfasern, die dünner ausfallen.
- Aus Jerseystoff selbst nähen: Er ist dünner, dehnbarer und ideal für T-Shirts oder Unterwäsche.
Bündchen kommen bei Pullovern, Hosen, Jogginghosen oder Jacken zum Einsatz.
Bündchenlänge berechnen: Bündchenware
Hier die bewährten Methoden für die Breite:
- Messen Sie die Öffnung, an der das Bündchen angenäht wird. Multiplizieren Sie mit 0,7. Bei 30 cm Breite ergibt das 21 cm Bündchenbreite. Weniger dehnbar? Nehmen Sie 0,8.
- Oder: Ziehen Sie das Kleidungsstück an und messen Sie das Bündchen direkt "am Objekt" – nicht zu straff, nicht zu locker.
- Bei Kinderschnitten: Umfang messen und 2-3 cm abziehen. Für Erwachsene ungeeignet.
Bündchenlänge berechnen: Jersey
Ähnlich wie bei Bündchenware, aber mit Faktor 0,8 wegen der Dünne. Direkt an der Person messen geht auch prima.