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Vitamin C und Niacinamid kombinieren: So schichten Sie richtig – bewährte Dermatologen-Tipps

Fragen Sie einen Hautpflegeexperten nach den essenziellen Wirkstoffen, und Vitamin C landet fast immer auf Platz eins. Viele Dermatologen sehen es als unverzichtbares Must-Have zum Aufhellen der Haut. Doch ein neuer Star drängt sich an die Spitze: Niacinamid (Vitamin B3) avanciert rasch zum Favoriten. Kein Wunder – es bindet Feuchtigkeit, gleicht den Hautton aus, stärkt die Hautbarriere und mehr.

Stellen Sie sich vor, Sie wollen Niacinamid testen, haben aber schon ein bewährtes Vitamin-C-Serum. Müssen Sie wählen oder können Sie beide nutzen? Die Wissenschaft gibt klare Antworten.

Können Vitamin C und Niacinamid zusammen verwendet werden?

Kurze Antwort: Ja! Niacinamid bietet ähnliche Vorteile wie Vitamin C – es mindert Hyperpigmentierung und feine Linien. Studien zeigen sogar, dass es das empfindliche Vitamin C stabilisiert.

Bei empfindlicher Haut raten Experten zur Vorsicht. Ältere Forschungen deuteten an, dass Ascorbinsäure (Vitamin C) mit Niacinamid bei hohen Temperaturen zu Niacin werden kann, was Rötungen auslöst. Die staatlich geprüfte Internistin und ganzheitliche Hautexpertin Zion Ko Lamm, M.D., empfiehlt in einem aktuellen TikTok-Video, bei sensibler Haut bedacht zu schichten. Tatsächlich braucht die Reaktion extreme Hitze, die in Kosmetika unwahrscheinlich ist.

Für maximale Sicherheit: Lassen Sie Vitamin C vollständig trocknen, bevor Sie Niacinamid auftragen, rät Lamm. So setzt sich die Ascorbinsäure ein, ohne mit Niacinamid zu reagieren.

Generelle Regel: Produkte dünnflüssig bis dickflüssig auftragen. Serum vor Creme – das gilt immer.

Das Wichtigste im Überblick

Zusammengefasst: Vitamin C und Niacinamid lassen sich kombinieren, ohne Probleme zu erwarten. Nutzen Sie Lamms Tipp, um Risiken auszuschließen. Übertreiben Sie es nicht mit Actives: Weniger ist oft mehr, um Wirksamkeit zu wahren und Reizungen zu vermeiden, besonders bei Aknebehandlungen.