Aknenarben zu entfernen ist selbst für Dermatologen eine Herausforderung. Bei leichten Narben können bewährte Hausmittel unterstützen. Erfahren Sie hier, wie Sie vorgehen und worauf es ankommt.
Wie entstehen Aknenarben?
Aknenarben bleiben oft zurück, wenn eine Akne-Entzündung abklingt. Akne betrifft fast jeden Jugendlichen in der Pubertät durch hormonelle Umstellungen. Je nach Hauttyp variiert die Ausprägung. Manche haben nur leichte Pickel, bei fettiger Haut können sie Gesicht und Oberkörper übersäen. Schwere Formen immer vom Dermatologen behandeln lassen – das Narbenrisiko steigt mit der Intensität.
Narben bilden sich, wenn ein großer Eiterpfropf Gewebe zerstört. Der Körper füllt das Loch mit neuem Gewebe aus, das sich vom umliegenden unterscheidet, wie Netdoktor erklärt.
- Narbengewebe ist oft schlechter durchblutet und wirkt blass.
- Im Gesicht liegen Aknenarben häufig tiefer; Ursachen: zu wenig Neugewebe oder Verhärtung durch Kontraktion, was Elastizität mindert.
- Am Rücken, Dekolleté oder Oberarmen entstehen wulstige Narben.
Drücken an Pickeln fördert Infektionen durch Kratzer. Hände fernhalten! Professionelle Kosmetikbehandlungen reinigen und behandeln gezielt.
Warum ist die Entfernung von Aknenarben schwierig?
Aknenarben belasten das Selbstwertgefühl nach der Akne-Phase. Tiefe oder wulstige Narben erfordern langfristige Therapien: Abtragen oder Auffüllen.
Bei kleinen Narben eignen sich Hausmittel. Konsultieren Sie immer Ihren Dermatologen für eine Einschätzung.
Früh starten, aber erst nach Abheilung der Entzündung – offene Stellen reizen Peelings.
Wichtig: Umgebungsheilung abwarten, um Bakterienverbreitung zu vermeiden.
Für folgende Fälle professionelle Behandlung:
- Große/tiefe Narben (z. B. Akne conglobata mit tiefen Zysten, vgl. DocCheck).
- Wulstige Narben.
- Viele Narben beieinander.
- Verhärtete Narben: Alte, kontrahierte, blasse Gewebe.
Aknenarben mit Peeling behandeln
Wirkungen des Schleif-Peelings:
- Schmirgeleffekt: Abtragung abgestorbener Zellen für ebenere Haut.
- Durchblutung: Massieren fördert Nährstoffzufuhr.
- Antibakteriell: Weniger neue Pickel.
Zutaten:
- Heilerde (äußerlich): Entzündungshemmend, schmerzlindernd (Drogerie/Bio-Markt).
- Kaffeesatz: Antioxidantien aus Fettsäuren fördern Neugewebe (Labortests).
- Honig: Verstärkt Antibakterielles (Bio oder Imker; Ökotest warnt vor Rückständen).
- Kräutertee (Kamille, Salbei, Rosmarin): Beruhigend, bio/fair.
So wenden Sie das Peeling an
1–2 Mal wöchentlich.
Gesicht:
- 2 EL Heilerde
- 1 EL Kaffeesatz
- 1 TL Honig
- Warmen Kräutertee
Mehr für Rücken/Dekolleté.
- Mischen: Heilerde, Kaffeesatz, Honig.
- Lauwarmen Tee einrühren – streichfähig.
- Gesicht/Hände reinigen.
- Handtuch umlegen.
- Kreisen auftragen (Augen umgehen).
- Gesicht massieren.
- Trocknen lassen (Wärme fördert Durchblutung).
- Lauwarm abspülen.
- Feuchtigkeitscreme.
Aknenarben vorbeugen
Naturkosmetik gegen Unreinheiten ( Siegel: Nature, BDIH). Pflanzenöle halten Haut elastisch.
Morgens/abends nach Reinigung: Tupfen und einziehen lassen.
Für fettige Haut: Nicht komedogene Öle wie Wildrosenöl (Vitamin C, Kollagenförderung) und Lavendelöl (Antioxidans, Heilung).
Reformhaus/Apotheke/Online (z. B. Avocadostore, Memolife). Bei schwerer Akne: Arzt verschreibt Pflege.