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Eine andere Mode ist möglich: Doku zur nachhaltigen Revolution in der Fashion-Branche

Die Modeindustrie gilt als zweitgrößter Umweltverschmutzer weltweit nach der Erdölbranche. Die Dokumentation „Eine andere Mode ist möglich“ beleuchtet die dunklen Seiten der Branche und präsentiert überzeugende grüne Alternativen.

Eine andere Mode ist möglich: Die Doku zur internationalen Modeindustrie

Bangladesh, 2014: Der Einsturz der Rana-Plaza-Fabrik forderte 1.135 Leben von Näherinnen und löste einen Wendepunkt in der Modebranche aus. Ausgebrannte Designer, massive Überproduktion und die gnadenlose Jagd nach Trends zeichnen ein düsteres Bild. Die Kritik an der Fashion-Welt wird lauter – sie schadet Mensch und Umwelt und erstickt die Kreativität. Selbst aus der Branche kommen Stimmen wie die eines Trendscouts: „Mode ist aus der Mode gekommen.“

  • Die Modeindustrie verbraucht jährlich 100 Milliarden Liter Wasser.
  • Weltweit entstehen pro Jahr 80 Milliarden neue Kleidungsstücke.
  • Fast Fashion treibt kurzlebige Trends und beschleunigt das Arbeitstempo.

Doku im Stream schauen: zur Arte-Mediathek

Verfügbar bis: 12.11.2018

Dauer: 53 Minuten

Hintergrund: Aufbruch zu einer neuen Mode

Die Katastrophe weckte ein neues Bewusstsein. Junge Designer und Aktivisten nutzen den Moment, um für nachhaltige Mode zu werben. Die Doku stellt globale Bewegungen und innovative Marken vor:

  • Fashion Revolution: Internationale Initiative für ökologisches Bewusstsein und Transparenz in der Mode.
  • Veja: Fair-Fashion-Marke mit Bio-Materialien, fairen Handel und offener Lieferkette.
  • Danit Peleg: Revolutioniert Mode mit 3D-gedruckter Kleidung und innovativen Kollektionen.

2018: Nachhaltige Modetrends im Aufwind

Weitere Alternativen wie Upcycling und ultra slow fashion werden vorgestellt. Hier zählen hochwertige Stoffe, traditionelle Handwerkskunst und Langlebigkeit. Die „neue Mode“ ist verantwortungsvoll, transparent und kreativ.

Fazit: Die Doku entlarvt die Schattenseiten der Modebranche und zeigt machbare grüne Wege. Konsumenten können aktiv wählen – eine andere Mode ist möglich, und die Entscheidung liegt bei uns.